Kindheitskräfte

DER MENSCH IN SEINEM ZUSAMMENHANG MIT DEM KOSMOS – GA 202
Seiten 248-249

(…)

Wenn diese Fähigkeiten auch für den Menschen erst besonders schaffend sind nach dem Tode, so treten sie doch im irdischen Leben als keimkräftige Fähigkeiten ganz besonders in der ersten Zeit des Erdenlebens bei dem Kinde auf. Die Wachstumskräfte, die besonders das heranwachsende Kind hat, die ja aus dem Geistigen heraus sprossen und sprießen, die treten dann in späteren Jahren beim Menschen mehr zurück, die ziehen sich zurück, und gerade diejenigen Kräfte, die vor der Geburt da waren, die füllen uns dann mehr aus. Aber nach dem Tode treten dafür diese kindlichen Fähigkeiten wieder auf. Nur besonders begabte Menschen erhalten sie sich bis ins späteste Alter hinein. Denn – ich habe es hier schon einmal erwähnt – was wir an genialen Fähigkeiten haben in späteren Jahren, verdanken wir dem Umstände, daß wir kindlicher geblieben sind als diejenigen, die nicht oder weniger diese Fähigkeiten haben. Das Forterhalten von kindlichen Fähigkeiten ins spätere Alter hinein stattet uns mit besonderen Erfindungsfähigkeiten und dergleichen aus. Je mehr wir, trotzdem wir reif werden, uns kindliche Fähigkeiten erhalten können, desto schaffendere, schöpferischere Menschen sind wir ja. Diese schöpferischen Kräfte aber treten dann nach dem Tode wiederum besonders auf.

 GA 202 als PDF-Datei

Anmerkung

Ein Kind diskutiert nicht: Die Diskussionsbereitschaft tritt erst mit der Pubertät auf…

 
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