Christliche Paradigmen
für den anthroposophischen Schulungsweg

Alles hängt davon ab, ob man ein lebendiges Verhältnis zum Auferstandenen finden kann…

Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen…

Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt. Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams stehet und höret ihm zu und freuet sich hoch über des Bräutigams Stimme. Dieselbige meine Freude ist nun erfüllet. Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.

Johannes 3,27-30.

Rudolf Steiner bezeichnet das Johannes-Evangelium als eine der größten Einweihungsurkunden, die der Menschheit gegeben sind. Und Johannes (den Evangelisten) bezeichnet er als einen der größten Menschheitslehrer.

Darum muss ich auch richtig schlucken, wenn aus Rudolf Steiner eine Ikone gemacht wird (denn auch er kam um zu dienen und nicht um sich dienen zu lassen).
Oder aber stinknormale Personen aus dem anthroposophischen Umfeld auf einen Sockel gestellt und damit DEFINITIV ERHÖHT WERDEN!

Dein Glaube hat Dich geheilt

Christliches Gegenbild manchen Selbsterlösungsverrenkungen…

Die Heilung einer blutflüssigen Frau
und die Auferweckung der Tochter des Jaïrus

40Als Jesus zurückkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. 41Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jaïrus, der ein Vorsteher der Synagoge war, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen; 42denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und als er hinging, umdrängte ihn das Volk. 43Und eine Frau hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren; die hatte alles, was sie zum Leben hatte, für die Ärzte aufgewandt und konnte von keinem geheilt werden. 44Die trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf. 45Und Jesus fragte: Wer hat mich berührt? Als es aber alle abstritten, sprach Petrus: Meister, das Volk drängt und drückt dich. 46Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist. 47Als aber die Frau sah, dass es nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündete vor allem Volk, warum sie ihn angerührt hatte und wie sie sogleich gesund geworden war. 48Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!

Lukas 8, 40-48 [Luther] – Siehe auch: Markus 5,25-34; Matthäus 9,18-22

Wer sich selbst erhöht…

10Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. 11Der Größte von euch soll euer Diener sein. 12Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Matthaeus 23, 10-12

Von der Nachfolge Christi

Markus 8, 34-38

Wer mir nachfolgen will, der muss Selbstverleugnung üben und sein Kreuz auf sich nehmen; nur so kann er mir nachfolgen. Denn wer nur auf die Rettung seiner Seele bedacht ist, der wird sie verlieren, wer aber seine Seele zu verlieren bereit ist, weil er mir und dem Evangelium dienen will, der wird das Heil der Seele finden. Welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewänne und doch in seiner Seele verarmte? Was könnte ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele? Wer in der gegenwärtigen Menschheit, die ihre Ehe mit dem Geist gebrochen und sich den Mächten der Tiefe verschrieben hat, mein Ich und meine Worte verschmäht, den wird der Menschensohn auch verschmähen, wenn er im offenbarenden Lichte seines Vaters sichtbar wird, inmitten der hochheiligen Engelreiche.

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder

Der Rangstreit der Jünger
1Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist doch der Größte im Himmelreich? 2Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie 3und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. 5Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.

MATTHÄUS 18, 1-5

Niemand kommt zum Vater denn durch mich…

Johannes 14, 1-14

1Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. 5Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? 6Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. 9Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. 11Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! 12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. 13Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. 14Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

Rudolf Steiner in
«WIE ERLANGT MAN ERKENNTNISSE DER HÖHEREN WELTEN»
Der Hüter der Schwelle – Seite 158/159

Und eine völlige Finsternis breitet sich vor dem
Geheimschüler aus. Sie wird nur unterbrochen von dem Schein,
den der «Hüter der Schwelle» selbst ausstrahlt. Und aus der
Dunkelheit heraus ertönen seine weiteren Ermahnungen:
«Überschreite meine Schwelle nicht, bevor du dir klar bist, dass du die Finsternis vor dir selbst durchleuchten wirst; tue auch nicht einen einzigen Schritt vorwärts, wenn es dir nicht zur Gewissheit geworden ist, dass du Brennstoff genug in deiner eigenen Lampe hast. Die Lampen von Führern, welche du bisher hattest, werden dir in der Zukunft fehlen.» Nach diesen Worten hat der Schüler sich umzuwenden und den Blick nach hinten zu wenden. Der «Hüter der Schwelle» zieht nunmehr einen Vorhang hinweg, der bisher tiefe Lebensgeheimnisse verhüllt hat. Die Stammes-, Volks- und Rassengeister werden in ihrer vollen Wirksamkeit offenbar; und der Schüler sieht ebenso genau, wie er bisher geführt worden ist, als ihm anderseits klar wird, dass er nunmehr diese Führerschaft nicht mehr haben wird. Dies ist eine zweite Warnung, welche der Mensch an der Schwelle durch ihren Hüter erlebt.

Vom Richtgeist

Matthäus 7, 1-6

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.  Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!  Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.

 

 
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