Der Anthroposophische Märchenonkel

Geld ist nach Frederick Herzberg kein Motivationsfaktor sondern ein Hygienefaktor.
Und mancher Anthroposophische Märchenonkel plappert das einfach stolz nach…
Dabei hat es etwas recht komisches, wenn sich ein anthroposophischer Meinungsbildungsbeauftragter beim Thema Gehalt und Entlohnung reflexartig an den Herzbergschen Hygienefaktor klammert, ohne selbst in die Mysterien des Geldes eingeweiht zu sein. 

Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)

Eine realistischere Auffassung wäre:
Geld ist ein reines Regulations- und Manipulationsinstrument:
Es ist immer knapp, wenn aber irgendwo etwas realisiert werden soll, ist es plötzlich da (der andere Topf).
Manchmal ist Geld sogar ein Mittel zur Diskriminierung und bisweilen auch ein Demütigungsinstrument (eben ein Steuerungsinstrument)…

Lieber Märchenonkel!

Die Zwei-Faktoren-Theorie (auch Motivator-Hygiene-Theorie) von Frederick Herzberg ist (im Gegensatz zu ‘Hänsel & Gretel’) nicht mehr haltbar – eben ein Märchen!
Ein Märchen, mit dem man (unterbezahlten) Mitarbeitern suggerieren möchte, dass Geld nicht glücklich macht.

Die Motivator-Hygiene-Theorie sagt aber eindeutig, dass Unterbezahlung unglücklich macht und demotiviert!

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