Der Mensch nach dem Tod

Der Mensch nach dem Tod Und damit ist noch etwas anderes verbunden. Es ist etwas schwierig, über diese Dinge zu sprechen, weil, wie gesagt, keine entsprechenden Erfahrungen hier in der physischen Welt vorhanden sind, aber man muß versuchen, diese Dinge auch zu charakterisieren, so wie sie eben sind. Wenn wir also im weiteren Fortleben nach dem Tode hinblicken auf unser Gestorbensein, dann haben wir vor allen Dingen den empfindungs-, vorstellungsmäßigen Eindruck, daß da, wo wir gestorben sind, nunmehr, nachdem wir gestorben sind, nichts ist, nicht einmal Raum. Es ist, wie gesagt, schwer zu beschreiben, aber es ist so: Nichts ist …mehr

Karmischer Zusammenhänge

Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge Und so muß man überhaupt vorgehen, wenn man Geistiges erkennen will. Man muß sich von vorneherein sagen: In dem ersten Momente, wo man an dieses Geistige irgendwie gedanklich herantritt, da ist ja erst der Anfang gemacht. Und will man da sogleich irgendein Resul- tat, ein Ergebnis haben, so ist das ganz unmöglich – man muß warten können. Nicht wahr, wenn ich heute ein Erlebnis habe, das karmisch verursacht ist in einem vorhergehenden Erdenleben, so können wir das schematisch so zeichnen: Das bin ich, das ist mein Erlebnis, das Erlebnis von heute (siehe Zeichnung, weiß, rot). Das …mehr

Lazarus-Johannes

Lazarus-Johannes Da unten am Kreuze stand die Mutter, da unten stand der Jünger, den «der Herr lieb hatte», der Lazarus-Johannes, den er selber initiiert hatte, und durch den die Weisheit des Christentums auf die Nachwelt kommen sollte, der den astralischen Leib der Menschen so beeinflussen sollte, daß in ihnen das Christus-Prinzip leben könne. Da drinnen im menschlichen astralischen Leib sollte das Christus-Prinzip leben, und der Johannes sollte es hineingießen. Dazu mußte aber dieses Christus-Prinzip vom Kreuze herab noch vereinigt werden mit dem ätherischen Prinzip, mit der Mutter. Daher ruft der Christus vom Kreuz herab die Worte: «Von dieser Stunde an …mehr

Im Namen des Weltenlichtes

Im Namen des Weltenlichtes,Das leuchtend den Raum durchwellt;Im Namen des Weltgedankens,Der weise in Zeiten schafft;Im Namen des Weltenlebens,Das kraftvoll im Ew’gen wirketEmpfange den Segen des GeistesDer dich trägt in Herzenswärme,Der dir bringt den Geistesatem,Der dir gibt das Seelenwasser,Der dir formt die Leibgestalt;Dass du kräftig im Wollen seistDass du innig im Fühlen lebst,Dass du lichtvoll im Denken wirkst. Für Henry B. Monges 17. Februar 1924 GA 286, Seite 100 (Mantrische Sprüche – Seelenübungen II)

Weitsicht…

Weitsicht… Wenn wir uns ein bißchen mit einem Gefühl davon durchdringen, was für ein kleiner Teil die Welt der physischen Wirklichkeiten von dem ist, was wir erleben könnten, wie unsere Welt der Erlebnisse nur ein herausgeschnittenes Stück der Möglichkeiten ist, dann kann uns das den ungeheuren Reichtum, das Sprudelnde des geistigen Lebens nahelegen, das hinter unserem physischen Leben ist. GA 141, Seite 62

Staunen & Erkenntnis

Staunen & Erkenntnis Erfahrungen des ÜbersinnlichenDie drei Wege der Seele zu Christus GA 143, Seite 54 Alle Erkenntnis beginnt mit dem Staunen, und nur wer von dem Staunen, von dem Verwundern ausgeht, ist auf dem Wege zur richtigen Erkenntnis. Alles, dem wir nicht erst als Staunende, als Verwunderte gegenübergestanden haben, kann überhaupt nicht zum Erkenntnispfade führen. Lassen Sie alle Pädagogik deklamieren, daß man ausgehen müsse von der Anschauung; wenn nicht erst Staunen, Verwundern da ist, bleibt es beim bloßen intellektuellen Erkennen. Staunen ist das erste, was man haben muß.

Wissenschaftlichkeit

Physiologisch-Therapeutischesauf Grundlage der GeisteswissenschaftZur Therapie und Hygiene  GA 314 – Seite 84 In der Weise, wie es oft gemacht wird, ist es auch etwas Veraltetes. Aber daß wir überhaupt heute in weitestem Umkreise gar nicht dazu geführt werden, solche Fragen aufzuwerfen, das rührt ja lediglich von unserer wissenschaftlichen Erziehung her. Wir werden wissenschaftlich so erzogen, daß wir sozusagen erhalten werden auf dieser bloß sinnenfällig-empirischen Forschung, daß wir gar nicht darauf kommen, Fragen aufzuwerfen, so wie diejenigen sind, die ich zunächst nur einleitend hypothetisch aufgeworfen habe. Aber vom Aufwerfen der Fragen hängt es eigentlich ab, wie weit man in der Erkenntnis …mehr

Intellekt

DER MENSCH IN SEINEMZUSAMMENHANG MIT DEM KOSMOS Vierter Band GA 204 – Seite 244f Die Erdenmenschen werden ihren Intellekt ja weiter automatisch entwickeln können; der kann sich auch innerhalb der Barbarei entwickeln; aber das Vollmenschentum wird nicht hineingezogen sein in diesen Intellekt, und die Menschen werden keine Beziehung haben zu denjenigen Wesenheiten, die sich ihnen hinunterneigen wollen ins Erdendasein herein. Und alle diejenigen Wesen, welche nun vom Menschen unrichtig gedacht werden, die Wesen, welche unrichtig gedacht werden aus dem Grunde, weil der bloße schattenhafte Intellekt nur das Mineralische, ich möchte sagen das grob Materielle im Mineralreich, im Pflanzen-, im Tierreich …mehr

Halluzinationen und Visionen

Halluzinationen und Visionen Das Ewige in der Menschenseele – Unsterblichkeit und FreiheitGA 67 – Seite 240 Denn Halluzinationen und Visionen kommen gerade durch die Abnormitäten des physischen Leibes zustande. Niemals kann wirkliches visionäres, halluzinierendes Leben in der Seele zutage treten in unabhängigem Erleben von dem Leibe. Es muß immer irgend etwas im Leib gestört, krank sein, unrichtig oder zu schwach funktionieren, so daß der Mensch mit seinem Leib nicht diejenige volle Verbindung eingehen kann, welche dann vorhanden ist, wenn er sich seines Nerven- und Sinnessystems so bedient, daß er wirklich die Außenwelt miterlebt, indem er sich erlebt. Es ist das …mehr
 
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