Am meisten kosmisch ist in uns die mathematische Region. Die
mathematische Region gehört uns nicht einmal bloß als ruhendem Menschen
an, sondern als herumgehendem Menschen. Wir bewegen uns ja immer
irgendwie in mathematischen Figuren. Wenn wir das äußerlich ansehen
an einem herumgehenden Menschen, so sehen wir etwas Räumliches; wenn wir
es innerlich erleben, erleben wir die uns innerliche Mathematik, die
eine kosmische ist, nur dass das Kosmische uns auch aufbaut. Die
Raumesrichtungen, die wir draußen haben, die bauen uns auch auf und
in uns erleben wir sie. Und indem wir sie erleben, abstrahieren wir sie,
nehmen die Bilder, die sich im Gehirn spiegeln und verweben sie mit
dem, was sich äußerlich räumlich in der Welt uns zeigt.

GA 205, S. 149

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