Das Verhältnis zu seinen Mitmenschen muß ein mehr unpersönliches werden. Nicht von heute auf morgen soll das erfolgen; es würde sogar nicht recht sein; es würden dadurch karmische Zusammenhänge zerrissen werden können. Aber ganz allmählich muß er dazu gelangen, auch denjenigen helfen zu wollen, die ihm nicht sympathisch sind. Dadurch kommt der Mensch freilich dazu, die Fehler der Menschen – auch derjenigen, die er liebt – schärfer hervortreten zu sehen als früher, aber das schadet nichts, das gleicht sich durch die esoterische Schulung wieder aus.

GA 266/2, Seite 433

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