Ebenso wie wir, wenn wir heute den Boden Siziliens betreten und den okkulten Blick haben, auf uns einwirken sehen die Akasha-Nachwirkungen des großen Empedokles, wie diese in der Atmosphäre Siziliens vorhanden sind, so sind auch in ihr heute noch wahrzunehmen die bösen Nachwirkungen Klingsors, der einstmals sich verbunden hat von seinem Herzogtum Terra de labur aus über die Meerenge hinüber mit jenen Feinden des Gral, die dort seßhaft waren in jener Feste, die man im Okkultismus und in der Legende nennt Kalot bobot. Kalot bobot auf Sizilien war in der Mitte des Mittelalters der Sitz jener Göttin, die man nennt Iblis, die Tochter des Eblis. Und unter allen schlimmen Verbindungen, die innerhalb der Erdentwickelungen zwischen Wesenheiten, in deren Seelen okkulte Kräfte waren, zugetragen haben, ist den Okkultisten als die schlimmste dieser Verbindungen diejenige des Klingsor mit der Iblis, der Tochter des Eblis. Eblis so heißt in der mohammedanischen Tradition die Gestalt, die wir mit Luzifer bezeichnen. Eine Art weiblicher Aspekt von Eblis, dem mohammedanischen Luzifer, ist Iblis, mit der sich zu seinen bösen Künsten, durch die er im Mittelalter gegen den Gral wirkte, derjenige verband, den man den bösen Zauberer Klingsor nennt. Alles, was man unternommen hat als eine feindliche Herrschaft gegen den Gral, und wodurch auch verwundet worden ist Amfortas, das ist zuletzt zurückzuführen auf den Bund, den Klingsor geschlossen hat auf der Festung der Iblis, Kalot bobot. Und alles, was hereinleuchtet an Elend und Not in das Gralstum durch Amfortas, drückte sich aus in diesem Bund.

GA 144, Seite 71f

Powered by WordPress ⁞  Theme  ct Aspekte Anthroposophie