Hürden der Geisterkenntnis

Hürden der Geisterkenntnis Doch du mußt den Abgrund achten;Sonst verschlingen seine TiereDich, wenn du an mir vorübereilt’st;Sie hat deine Weltenzeit in dirAls Erkenntnisfeinde hingestellt.Schau das erste Tier, den Rücken krumm,Knochenhaft das Haupt, von dürrem Leib,Ganz von stumpfem Blau ist seine Haut;Deine Furcht vor Geistes-Schöpfer-SeinSchuf das Ungetüm in deinem Willen;Dein Erkenntnismut nur überwindet es.Schau das zweite Tier, es zeigt die ZähneIm verzerrten Angesicht, es lügt im Spotten,Gelb mit grauem Einschlag ist sein Leib;Dein Haß auf Geistes-OffenbarungSchuf den Schwächling dir im Fühlen;Dein Erkenntnisfeuer muß ihn zähmen.Schau das dritte Tier, mit gespaltnem Maul,Glasig ist sein Auge, schlaff die Haltung,Schmutzigrot erscheint dir die Gestalt;Dein …mehr

Schulung Worauf es vor allem ankommt in der esoterischen Entwicklung das ist, daß wir versuchen müssen, alle Schmerzen, Leiden und Angstzustände usw. geduldig zu ertragen, indem wir innerlich fest stehen. Dies ist eine erste, große Bedingung. Es ist kein gutes Zeichen für den Esoteriker, wenn er viel klagt und alle möglichen Kuren anwendet für seine Leiden. Wir müssen uns vielmehr klarmachen, daß eine Veränderung unserer Wesensglieder bei uns sich vollzieht, die eben derartige Zustände von Angst und Schmerzen hervorruft. Auch alle möglichen Nervenangelegenheiten können dadurch beobachtet werden, wie z. B. Platzangst usw. Dies alles kann uns überfallen. Dagegen ist notwendig, …mehr

Der Doppelgänger

Der Doppelgänger Durch diesen Doppelgänger lernen wir gründlich kennen alles dasjenige, was wir aus uns heraussetzen müssen. Er zeigt es uns immer wieder von neuem. Alles, was an Unaufrichtigkeit, Lieblosigkeit, Egoismus und anderen schlechten Eigenschaften in uns ist, das tritt uns durch das Erleben dieses Doppelgängers entgegen. Und daß wir diese Eigenschaften noch mit uns herumschleppen, sie noch nicht abschütteln können, das bewirkt das Gefühl des Unbehagens, das uns der Doppelgänger bereitet. Solange wir diese schlechten Eigenschaften noch in uns hatten, in unserem Unterbewußtsein, gleichsam in der Meerestiefe unserer Seele, kamen sie uns in ihrer ganzen Stärke noch nicht zum …mehr

ESOTERISCHE STUNDE

GA 266b ESOTERISCHE STUNDEMünchen, 1. September 1912 (Aufzeichnung A) Der Esoteriker hat auf manches zu achten, was für den Exoteriker ganz belanglos ist. So muß er sich immer vor Augen halten daß, wenn er nach Wahrheit strebt, es immer nur eine relative Wahrheit sein kann, daß man als Esoteriker von ewigen Wahrheiten überhaupt nicht sprechen kann. In unser Streben mischen sich auch immer unsere Wünsche, und wir müssen uns sagen, daß wir immer lieber eine Wahrheit annehmen, die uns gefällt, als eine solche, die uns unsympathisch ist. Zum Beispiel der Gedanke der Unsterblichkeit ist als solcher den meisten Menschen zusagender …mehr
 
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