Wenn man Tote begleitet, dann fühlt man alles doppelt schwer, dreifach
schwer, dreifach hell, dreifach laut, alles viel realer, und die ganze
physische Welt kommt einem recht schattenhaft vor. […] Es gibt eben
diese unmittelbar an unsere physisch-sinnliche Welt angrenzende Welt, in
der sozusagen die Toten unmittelbar leben, die man viel realer erlebt,
weil man sie erlebt mit dem Menschen, der da herausschreitet, (denn)
rückt man unter das Herz hinunter (mit dem Bewußtsein) verdichtet es
sich. Man muß es nur ertragen können. Die Welten pressen, sie
schmerzen.

GA 243, Seite 65ff

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